Was in eine IT-Roadmap gehört
| Bereich | Beispiele |
|---|---|
| Erneuerung | Server, Firewall, Switches, PCs nach Lebensdauer |
| Supportenden | Betriebssysteme und Software ohne Updates, etwa Windows Server 2016 im Januar 2027[1] |
| Sicherheit | MFA, Backup-Konzept, Segmentierung, NIS2-Pflichten |
| Geschäftsprojekte | neue Branchensoftware, Onlineshop, neuer Standort |
| Verträge | Telefonie, Internet, Lizenzen mit Laufzeitende |
| Organisation | Schulungen, Notfallplan, Dokumentation |
So entsteht eine Roadmap
- Bestandsaufnahme: Was gibt es, wie alt ist es, wann endet der Support?
- Ziele: Was plant das Unternehmen in den nächsten Jahren?
- Risiken: Wo sind Sicherheitslücken oder Ausfallrisiken?
- Vorhaben sammeln und nach Dringlichkeit und Nutzen ordnen.
- Zeitplan und Budget je Quartal oder Halbjahr.
- Jährliche Überprüfung und Anpassung.
Beispiel einer Roadmap (Auszug)
| Zeitraum | Vorhaben | Grund |
|---|---|---|
| Q4 2026 | Server-Ablösung | Supportende Windows Server 2016 |
| Q1 2027 | MFA für alle Konten, Backup mit unveränderlicher Kopie | Ransomware-Schutz |
| Q2 2027 | Umstieg auf Cloud-Telefonanlage | Vertragsende alte Anlage |
| Q4 2027 | Austausch von 15 PCs | Lebensdauer |
| 2028 | Anbindung zweiter Standort | Geschäftswachstum |
Beispiel aus der Praxis
Ein Großhandel hat jedes Jahr IT-Überraschungen: ein ausgefallener Server, eine auslaufende Lizenz, eine gekündigte Telefonanlage. Mit einer IT-Roadmap sind alle Vorhaben für drei Jahre sichtbar, mit Kosten je Halbjahr. Die Geschäftsführung plant das IT-Budget jetzt zusammen mit den übrigen Investitionen, und dringende Sicherheitsmaßnahmen werden vorgezogen statt verschoben.
Kurz gesagt
Eine IT-Roadmap ordnet die IT-Vorhaben der nächsten Jahre nach Priorität, Zeit und Budget. Sie macht Erneuerungen, Supportenden und Sicherheitsmaßnahmen planbar und wird jährlich überprüft.
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