Bausteine
| Baustein | Was passiert |
|---|---|
| Monitoring | Festplatten, Speicher, Dienste, Backup laufend überwachen |
| Patch-Management | Updates für Betriebssysteme, Programme, Firewall nach Plan |
| Backup-Prüfung | tägliche Kontrolle, regelmäßige Restore-Tests |
| Lebenszyklus | Supportenden und Garantien im Blick, Erneuerung planen |
| Sicherheitsprüfung | Konten, Rechte, Fernzugänge regelmäßig prüfen |
| Berichte und Termine | monatlicher Bericht, regelmäßige Abstimmung |
Proaktiv vs. reaktiv
| Reaktiv (Break-Fix) | Proaktiv | |
|---|---|---|
| Auslöser | Störung | Plan und Warnzeichen |
| Updates | wenn jemand daran denkt | nach festem Rhythmus |
| Backup | vermutlich in Ordnung | geprüft und getestet |
| Kosten | schwankend | planbar |
| Ausfallzeit | hoch | gering |
Warum es auch eine Pflicht ist
Die DSGVO verlangt, Verfügbarkeit und Belastbarkeit der Systeme auf Dauer sicherzustellen und die Wirksamkeit der Maßnahmen regelmäßig zu überprüfen.[1] Unternehmen unter NIS2 müssen Sicherheitsmaßnahmen auch bei Wartung ihrer Systeme umsetzen und die Wirksamkeit bewerten.[2] Proaktive Betreuung mit dokumentierten Updates, Prüfungen und Berichten liefert genau diese Nachweise.
Beispiel aus der Praxis
Bei einem Autohaus meldet das Monitoring an einem Donnerstagabend, dass der Speicher des Servers in vier Tagen voll sein wird, weil die Protokolle der Werkstattsoftware stark wachsen. Der Dienstleister räumt die Protokolle auf und stellt eine automatische Bereinigung ein. Am Montag, wenn der Server sonst stehen geblieben wäre, läuft alles normal. Im Monatsbericht steht der Vorfall als behoben, bevor er Folgen hatte.
Kurz gesagt
Proaktive IT-Betreuung überwacht, pflegt und prüft die IT laufend, damit Störungen und Sicherheitslücken gar nicht erst entstehen. Sie senkt Ausfälle, macht Kosten planbar und liefert die Nachweise, die DSGVO und NIS2 verlangen.
Weiterlesen: Proaktive IT-Betreuung im Mittelstand, IT-Betreuung für Unternehmen