Varianten
| Variante | Funktionsweise | Vorteil | Nachteil |
|---|---|---|---|
| Softphone-App | App auf dem Handy meldet sich an der Anlage an | einfach, anbieterunabhängig | braucht gute Datenverbindung |
| Netzbasierte FMC | Mobilfunkanbieter verbindet SIM mit der Anlage | normale Mobilfunkqualität, kein App-Zwang | an bestimmten Anbieter gebunden |
| Weiterleitung | Anrufe auf die Durchwahl gehen aufs Handy | ohne Technik | ausgehend erscheint die Mobilnummer |
Was FMC bringt
- Eine Nummer: Kunden wählen immer die Durchwahl, egal wo der Mitarbeiter ist.
- Firmennummer als Absender: Die private Mobilnummer bleibt verborgen.
- Teamfunktionen: Rufgruppen, Weiterleiten, Rückfragen auch unterwegs.
- Feierabend: Zeitsteuerung, damit dienstliche Anrufe nach Dienstschluss nicht klingeln.
- Weniger Geräte: kein zusätzliches Diensthandy nötig, wenn gewünscht.
Voraussetzungen
| Bereich | Anforderung |
|---|---|
| Telefonanlage | unterstützt mobile Nebenstellen oder Softphone-App |
| Handy | aktuelle App, bei privaten Geräten Trennung über MDM |
| Netz | stabile Daten- oder Mobilfunkverbindung |
| Organisation | Regeln für Erreichbarkeit und Arbeitszeit |
Beispiel aus der Praxis
Ein Elektrobetrieb mit zwölf Monteuren gibt Kunden bisher die Mobilnummern der Monteure. Wechselt ein Monteur, sind die Kunden weg. Mit FMC hat jeder Monteur eine Durchwahl, die auf seinem Diensthandy klingelt; ausgehende Anrufe zeigen die Firmennummer. Nach 17 Uhr gehen Anrufe automatisch an den Notdienst. Wechselt jemand, wird seine Durchwahl auf den Nachfolger umgestellt.
Kurz gesagt
Fixed Mobile Convergence macht das Handy zur vollwertigen Nebenstelle der Telefonanlage. Mitarbeitende sind unter ihrer Durchwahl erreichbar und telefonieren mit der Firmennummer, egal wo sie sind.
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