Aufbau einer Rufnummer mit Durchwahl
Ortsnetzrufnummern bestehen aus der Vorwahl, die einen Rückschluss auf den Standort des Netzzugangs erlaubt, und der Teilnehmerrufnummer.[1] Bei Firmen mit Durchwahl teilt sich die Teilnehmerrufnummer in Kopfnummer und Nebenstelle:
| Teil | Beispiel | Bedeutung |
|---|---|---|
| Vorwahl | 0202 | Ortsnetz Wuppertal |
| Kopfnummer | 12345 | Firmennummer |
| Nebenstelle | 23 | Mitarbeiterin im Vertrieb |
| Zentrale | 0 | Empfang |
Gewählt wird von außen 0202 12345-23, intern nur 23.
Organisation von Durchwahlen
| Bereich | Beispiel |
|---|---|
| 0 | Zentrale |
| 10–19 | Geschäftsführung, Assistenz |
| 20–29 | Vertrieb |
| 30–39 | Buchhaltung |
| 40–49 | Technik, Service |
| 90–99 | Fax, Türsprechstelle, Technik |
Eine nachvollziehbare Ordnung erleichtert das Weiterverbinden und neue Durchwahlen.
Vor- und Nachteile
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Kunden erreichen ihre Ansprechpartner direkt | Anrufe laufen ins Leere, wenn jemand nicht da ist |
| Entlastung der Zentrale | Rufnummern „gehören“ gefühlt Personen, nicht Rollen |
| Erreichbarkeit messbar je Person | Durchwahlen ehemaliger Mitarbeiter müssen umgeleitet werden |
Beispiel aus der Praxis
Ein Ingenieurbüro gibt Kunden die Durchwahlen der Projektleiter. Ist ein Projektleiter auf der Baustelle, klingelt das Telefon ins Leere. Mit der Cloud-Telefonanlage wird eingestellt: Nach 20 Sekunden geht der Anruf an das Handy, nach weiteren 20 Sekunden an die Projektassistenz. Durchwahlen ausgeschiedener Mitarbeiter werden auf die Rolle, nicht auf eine Person umgeleitet.
Kurz gesagt
Eine Durchwahl ist die direkte Nummer einer Person oder Abteilung hinter der Firmennummer. Sie entlastet die Zentrale, braucht aber klare Weiterleitungsregeln, damit Anrufe bei Abwesenheit nicht ins Leere laufen.
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