Was ein Softphone kann
| Funktion | Beispiel |
|---|---|
| Telefonieren mit Firmennummer | Rückruf aus dem Homeoffice zeigt die Firmennummer |
| Präsenz | sehen, wer frei ist |
| Weiterleiten und Rückfragen | wie am Tischtelefon |
| Rufgruppen | an- und abmelden per Klick |
| Integration | Wählen aus CRM, Outlook oder Teams |
| Mobil | App auf dem Diensthandy statt zweiter SIM |
Technisch nutzt ein Softphone dasselbe Protokoll wie ein Tischtelefon: SIP für die Steuerung des Gesprächs.[1]
Voraussetzungen für gute Qualität
- Headset: ein gutes, kabelgebundenes oder DECT/Bluetooth-Headset statt Laptop-Mikrofon.
- Netzwerk: möglichst Kabel statt WLAN; im WLAN gutes Signal.
- Internet: stabiler Upload, im Homeoffice nicht parallel große Uploads.
- Gerät: aktuelle App, ausreichend Akku auf dem Handy.
- Sicherheit: Anmeldung mit zweitem Faktor, App nur auf verwalteten Geräten.
Softphone vs. Tischtelefon
| Softphone | Tischtelefon | |
|---|---|---|
| Ort | überall | am Schreibtisch |
| Kosten | meist in der Lizenz enthalten | Geräte pro Platz |
| Bedienung | Bildschirm und Headset | Hörer und Tasten |
| Abhängigkeit | PC oder Handy muss laufen | eigenes Gerät, läuft unabhängig |
Beispiel aus der Praxis
Ein Ingenieurbüro mit hohem Homeoffice-Anteil ersetzt beim Umstieg auf Cloud-Telefonie die meisten Tischtelefone durch Softphones. Jeder Mitarbeitende hat die App auf Notebook und Diensthandy, dazu ein Headset. Nur der Empfang behält ein Tischtelefon mit Besetztanzeige. Kunden erreichen ihre Ansprechpartner unter derselben Durchwahl, egal wo diese gerade arbeiten.
Kurz gesagt
Ein Softphone ist eine Telefon-App, mit der Mitarbeitende von PC oder Handy mit ihrer Firmennummer telefonieren. Mit gutem Headset und stabiler Verbindung ersetzt es im Homeoffice und unterwegs das Tischtelefon.
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